Um das hier zu verstehen braucht es Hirne und Herzen.

Stockholmer Nerdart.


Nachdem ich mir Sonntag den Bauch mit einer pornösen Paella vollgeschlagen und den Montag mit Erdbärchen und warmen Nussbrot in der spanischen Sonne verbracht hab, hatte ich am Dienstag einen freien Tag in Stockholm und dank dem habe ich mit der Tunnelbanan einen Zwischenstop in/an/bei/wasauchimmer (guckt mal //) eingelegt.
Grandios, oder?
Ich muss mein Zimmer hier in Berlin eh noch streichen. Vielleicht sollte ich mir einfach eine pixelige Welt an die Wand knallen.
Dann lasse ich Peach vom Pacman fressen und Pikachu auf Yoshi reiten.

Alles neu macht der Mai.

Irgendwie konnte ich das “bunte” Dings nicht mehr sehen. Also ich habs mir einfach nicht mehr angeguckt, nicht angucken wollen und deswegen auch nichs geschrieben. Die Ecken werden noch ausradiert und hier und da wird auch noch ein Sticker hingeklebt aber so solls erstmal sein.
Aber damit müsst ihr jetzt leben.

Neu ist aber nicht nur das hier sondern ja auch der Platz an dem meine Matratze auf dem Boden liegt. Berlin. Ich verlauf mich immer noch ständig.
Aber das mach ich ja so auch.

Außerdem trage ich jetzt Uniform und bin über den Wolken die mit dem roten Halsband.
Aber das ist eine andere Geschichte.

Neu sind auch meine minzigen Schuhe und das St.Pauli Tanktop was ich gerade trage.
Aber das geht euch nichts an.

Total gut.

Ich kann das eigentlich noch, dieses “bloggen”. Aber irgendwie nicht so. Ich überleg mir was anderes. Ich bin total gut im überlegen müsst ihr wissen.

Ausjeschäckt.


Als hätte ich in meinem Leben nich schon genug Zeit im Hotel verbracht. Jetzt waren es nochmal 3 Wochen und es reicht! Eindeutig. Bin ich froh. Froh. Froh. Froh! So lange zu zweit in nem kleinen Zimmer ist echt anstrengend.
Mein schwäbischer Kruscht ist zwar noch ne ganze Weile in Stuttgart aber ich bin eh ein Bettmensch. Theoretisch ist alles andere früher oder später eh überflüssig. Mein Schreibtisch wurde außer als etwas größerer Mülleimer nie genutzt. Nen Kleiderschrank gabs auch nicht. Schuhe und Klamotten gehören eh auf den Boden. Tanzen kann man auch so. Wunderkerzen funktionieren auch grandios wenn man auf der Fensterbank sitzt. Ja und nun hab ich ein grünes Bett mit grüner Wolldecke und nem fetten Nilpferd in Berlin. Ganz für mich. Ohne Teilen. Ohne Hotel. Ok, ab und an wär ich vielleicht sogar bereit doch mal zu teilen :)

Ver.be(r)li(n).t

Ich hab in der Sonne gesessen. Bin Bus gefahren. Hab Kakao getrunken und am Kaffee genippt. Gesummt und geherzt. Sonnenbrillen und Donuts gekauft. Bin weit geflogen. Hab viel gelernt. Gelacht und geweint. Salami gegessen und Wein verschüttet. Im Hotel gelebt. Hab mich verlaufen. Haare gekürzt und verwuschelt. Zu viel gegessen. Ich hab Menschen getroffen. Viel geschwiegen und viel geredet. Hach. Zwei Wochen Berlin.



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